{"id":240,"date":"2018-03-13T17:31:58","date_gmt":"2018-03-13T16:31:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.savourist.de\/?p=240"},"modified":"2022-06-24T19:56:17","modified_gmt":"2022-06-24T17:56:17","slug":"die-wilderin-innsbruck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.savourist.de\/?p=240","title":{"rendered":"Die Wilderin | Innsbruck"},"content":{"rendered":"<p>Dieses kleine Restaurant in der Innsbrucker Altstadt ist wieder ein Beispiel daf\u00fcr, dass man an seine \u00dcberzeugungen glauben und sie dann konsequent umsetzen muss. Nur dann kann man auch andere damit begeistern und erfolgreich damit sein. Und das Konzept dieser &#8222;J\u00e4ger, Fischer und Sammler&#8220; ist gewagt und genial zugleich! Die Macher bauen n\u00e4mlich nicht nur ihr eigenes Gem\u00fcse an, sondern in der Karte ist bei jedem Gericht zu lesen, woher z.B. das &#8222;Grauviehmilchkalb namens Christa&#8220; herkommt. Au\u00dferdem haben sie es sich zur Aufgabe gemacht ganze Tiere (Nose to Tail) zu verwenden. Nat\u00fcrlich gibt es dadurch hier auch regelm\u00e4\u00dfig Innereien bis hin zum Rinderhoden.<\/p>\n<p><strong><em>Erster Besuch im September 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Lokal ist genauso unauff\u00e4llig und versteckt wie man sich die Namensgeberin vorstellt. Aber trotzdem sehr zentral direkt in einer Seitengasse von der Herzog-Friedrich-Stra\u00dfe. Der erste Besuch ist mal wieder Foursquare zu verdanken, wo das Lokal auf Platz 2 in Innsbruck und mit 8,3 von 10 Punkten gelistet ist. Und dem entsprechend ist es auch sehr gut besucht und ich habe Gl\u00fcck, dass ich noch einen Platz bekommen habe.<\/p>\n<p>Es ist auch nicht allzu gro\u00df, eher schlicht eingerichtet, hat zwei Ebenen und gut besucht. Die Speisekarte hat nur eine Seite mit vier Vorspeisen, sechs Hauptspeisen und zwei Desserts. Modern und knapp gehalten mit Zutatenauflistung. Was nat\u00fcrlich sofort auff\u00e4llt sind die Herkunftsinfos f\u00fcr die Zutaten, insbesondere f\u00fcr die Tiere, bei denen man sogar den Namen erf\u00e4hrt. Wem das noch nicht genug ist, bekommt hinter einem an der Fotowand auch noch bildliche Nachweise daf\u00fcr, dass das Wilderer-Team ein ganz besonderes Verh\u00e4ltnis zu den verwendeten Produkten hat. Mich begeistert das jedenfalls sofort.<\/p>\n<p>Als Vorspeise entscheide ich mich f\u00fcr das\u00a0Roastbeef vom Grauviehmilchkalb (9,50\u20ac), das auf einer Schieferplatte serviert wird und sich schon mal als gro\u00dfartiger Einstieg erweist. Dazu hatte ich mir vorher schon ein Spezialit\u00e4ten Bier bestellt, ebenfalls eine gute Wahl. Beim Hauptgang hatte ich mich spontan f\u00fcr die Tagesempfehlung entschieden, Gamskotlettes mit Gries und Blumenkohl (19,50\u20ac). Nat\u00fcrlich au\u00dfergew\u00f6hnliches Fleisch, aber leider auch etwas z\u00e4h, aber sehr schmackhaft. Ob das normal ist kann ich als Ersttester leider nicht beurteilen. Als Dessert gibt es schlie\u00dflich\u00a0Grie\u00df-Schmarrn mit Zwetschgenr\u00f6ster (6\u20ac), an dem es absolut nichts zu meckern gibt.<\/p>\n<p><strong><em>Zweiter Besuch im M\u00e4rz 2018<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Beim zweiten Besuch im M\u00e4rz 2018 bin ich etwas fr\u00fcher dran als beim ersten Mal und es ist noch nicht ganz so voll. Es ist aber dennoch schon gut reserviert, ich komme an der Theke unter und werde direkt freundlich von meinen Nachbarn begr\u00fc\u00dft, die offenbar regelm\u00e4\u00dfige Stammg\u00e4ste sind. Vorher hatte ich mich schon mal auf der Internetseite umgesehen und festgestellt, dass die zum Jahreswechsel mal aufgefrischt wurde. Ein Blick auf die Seite lohnt sich auch schon um sich \u00fcber die Herkunft und Hintergr\u00fcnde der verwendeten Lebensmitteln zu informieren. Zum Start nehme ich erneut ein Bier, diesmal ein Kellerbier. Nach dem ich bei meinem Nachbarn an der Theke schon das verlockende Tagesdessert bewundern konnte, habe ich daf\u00fcr entschieden auf die Vorspeise zu verzichten. Als Hauptgang viel dann die Wahl auf das Geschnetzelte vom Hausschwein &#8222;Sebastian Eder&#8220; vom Osttiroler Stoanahof mit Chinakohl, Karotten, Lauch und offenbar hausgemachten Sp\u00e4tzle (18,50\u20ac). Das Geschnetzelte war mir pers\u00f6nlich zwar eine Spur zu durchgebraten, aber das knackige Gem\u00fcse und die k\u00f6stliche Rahmso\u00dfe machten das locker wieder wett. Auch der Gelbe Muskateller passte gro\u00dfartig dazu. Und auch die Dessertempfehlung (6\u20ac) sah nicht nur umwerfend aus, sondern war auch der ultimative Schokoladen-Traum!<\/p>\n<p><em>Die Wilderin | Seilergasse 5 | 6020 Innsbruck | Fon +43 512 562728<br \/>\ninfo@diewilderin.at | www.diewilderin.at | Di-So ab 17 Uhr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses kleine Restaurant in der Innsbrucker Altstadt ist wieder ein Beispiel daf\u00fcr, dass man an seine \u00dcberzeugungen glauben und sie dann konsequent umsetzen muss. Nur dann kann man auch andere damit begeistern und erfolgreich damit sein. Und das Konzept dieser &#8222;J\u00e4ger, Fischer und Sammler&#8220; ist gewagt und genial zugleich! 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